6 Punkte, an denen Sie eine gute Grillpfanne erkennen

Eine gute Grillpfanne muss genau eine Sache können – hervorragend grillen. Das wissen wir alle. Doch woran erkennen Sie, ob sich eine Pfanne überhaupt zum Grillen eignet oder ob Sie lieber Rühreier in ihr brutzeln sollten?

Und woran erkennen Sie, ob Sie es mit einer Qualitätspfanne zu tun haben?

Hier geben wir Ihnen Antwort auf diese durchaus berechtigten Fragen.

Punkt #1: Hitzeverträglichkeit, Wämespeicherung und Emissionsgrade

Beim Grillen kommt es vor allem auf zwei Dinge an. Zum einen brauchen Sie eine Pfanne, die unglaublich heiß werden kann. Viele Fleischsorten werden gerne scharf angebraten und danach auf konstanter Hitze gegart werden (manchmal natürlich auch umgekehrt).

Dafür muss eine Pfanne lange Wärme speichern und diese ebenso stark abgeben können. Nicht nur Fleisch, auch Gemüse, entfaltet seinen Geschmack besonders gut, wenn es auf gleichbleibender Hitze langsam durchgeschmort wird.

Punkt #2: Hitzeverträglichkeit von Oberflächenbeschichtungen

Die meisten Oberflächenbeschichtungen von Pfannen sind, laut Studien, nicht sehr hitzeverträglich. Teflon, Melaminharze und Keramik können ungesunde Dämpfe ausstoßen, noch bevor Sie die gewünschte Grilltemperatur annähernd erreichen.

Bei Pfannen mit Emaillebeschichtung passiert das dank der glasartigen Struktur und spezifischen Stoffeigenschaften von Emaille selten.

Punkt #3: Hitzeverträglichkeit der Grundmaterialien

Pfannen aus Aluminium können bei Erhitzung Leichtmetalle ausdünsten, die ab einer gewissen Menge für den Menschen unverträglich sein können  .

Leider ist die kritische Menge an Schadstoffaustößen oft schneller erreicht, als man es gerne hätte. Pfannen mit einer solchen Beschichtung sind daher, wenn überhaupt, eher für Braten bei niedrigen Temperaturen geeignet. Edelstahl, Kupfer und Eisen sind hingegen stark hitzeverträglich.

Punkt #4: Wärmespeicherung und Emissionsgrade

Von allen herkömmlichen Grundmaterialien für Pfannen speichert Gusseisen Hitze vermutlich am besten. Gusseiserne Pfannen heizen sich stark auf und bleiben dann lange in diesem erhitzten Zustand.

Meist im Gegensatz zu Kupfer, Aluminium und Edelstahl geben sie viel ihrer gespeicherten Hitze nach außen ab. So wird alles in ihrem Umkreis erhitzt, nicht nur die Speisen, die unmittelbar mit dem Pfannenboden in Berührung kommen.

Essen wird dadurch gleichmäßig und sanft von allen Seiten gegart. Sie können eine Gusseisenpfanne einmal so stark erhitzen, bis sie glüht, dann die Pfanne vom Grill bzw. Herd ziehen und sich sicher sein, dass sie noch lange Zeit danach Wärme abgibt.

Punkt #5: Die Fettmenge

Wie viel Fett Sie zum Grillen benutzen, ist natülich ihnen selbst überlassen. Beim Grillen in einer guten Pfanne sollten Sie jedoch immer die Option haben, auf Wunsch hin auch nur wenig Öl verwenden zu müssen.

Für beschichtete Pfannen brauchen Sie dank deren antihaftenden Wirkung kaum Fett. Wie erwähnt, dürfen Sie dabei aber nicht vergessen, dass sich für eine wirklich sorgenfreie Freude am Grillen fast nur Emaille als Oberflächenschutz eignet.

Das schränkt den Kauf von Pfannen selbstverständlich stark ein. An dieser Stelle ein kleiner Hinweis. Auch gusseiserne Pfannen ohne künstliche Beschichtung haben eine Beschichtung. Diese bildet sich natürlich während der Nutzung der Pfanne und kann, sobald sie gut eingebrannt ist, beinahe so antihaftend wie Teflon wirken.

Aufgrund der EU-Rahmenverordnung (EG) Nr. 1935/2004 ist es allerdings schwer geworden, unbeschichtete Pfannen auf dem Markt zu finden.

Punkt #6: Grillrippen

Lassen wir Hitzeverträglichkeit für einen Moment Hitzeverträglichkeit sein und lenken unser Augenmerk für eine Sekunde auf die Oberflächenbeschaffenheit der Pfanne. Stimmen Material und Beschichtung, kann man theoretisch in jeder Pfanne grillen.

Den letzten Ausschlag, der eine gute Pfanne von einer sehr, sehr, sehr guten Grillpfanne unterscheidet, geben die Grillrippen. Mit ihnen macht das Brutzeln und Braten erst richtig Spaß. Sie sorgen dafür, dass das Essen nicht in seiner vollen Gesamtheit auf dem heißen Pfannenboden aufliegt.

So schmort das Fleisch sanfter durch und schwimmt nicht im eigenen Fett. Fleischsaft oder die Gemüsebrühe können zur Seite abfließen, sodass die Speisen nicht aufgeweicht werden. Eine Pfanne mit Grillrippen hat unbestreitbar einen deutlichen Vorteil.

Die Meisterin unter den Grillpfannen

Letztlich müssen wir also sagen, dass die (emaillierte) Gusspfanne mit Grillrippen in so gut wie jeder Kategorie die Nase vorne hat Kopf, wenn es ums Profi-Grillen geht. Überzeugen Sie sich selbst. Wir wünschen Ihnen jede Menge Spaß dabei und frohes Grillen.

Quellen

(bitte klicken)

Eine Idee zu “6 Punkte, an denen Sie eine gute Grillpfanne erkennen

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