6 Tipps, wie Sie das perfekte Grillfleisch bekommen

Der Grill ist angeschmissen, das Bier steht kühl, die Sonne scheint – einem gemütlichen Abend mit Freunden und Familie steht nichts mehr im Wege. Nur eine Sache kann jetzt noch einen Strich durch die Rechnung machen:

Grillfleisch, das eben „in Ordnung“ ist.

Grillfleisch hat nicht in Ordnung zu sein, es hat herrlich lecker im Munde zu zergehen. Doch wie erkennen Sie gutes Fleisch für das Barbecue schon beim Kauf? Es gibt ein paar kleine Tricks und Kniffe, die Ihnen dabei helfen.

Tipp #1: Fleisch von der Theke

Das erste offensichtliche Geheimnis besteht darin zu wissen, dass gutes Fleisch nicht aus der Tiefkühltruhe des Supermarktes kommt. Auch wenn uns die Preise oft und gerne von etwas anderem überzeugen wollen, kann das Fertigpack aus dem Gefrierregal nicht mit frischem Fleisch vom Metzger oder zumindest von der Theke im Supermarkt mithalten¹.

Der Metzger oder Verkäufer kann darüber hinaus genaue Auskunft über die Herkunft, Verarbeitung, Frische und selbstredend über die Qualität des Fleisches geben.

Tipp #2: Das Aussehen verrät viel

Im Allgemeinen können Sie von zarter Saftigkeit und leckerem Geschmack ausgehen, wenn das Fleisch leicht marmoriert und feinfaserig aussieht. Das deutet auf eine ausgewogene Mast hin. Schweinefleisch sollte eine hellrote, frische Farbe mit leichter, heller Marmorierung zeigen und so frisch wie möglich sein.

Dasselbe gilt auch für Geflügel. Experten sind sich einig, dass Rindfleisch seinen Geschmack am besten entfalten kann, wenn es gut gereift ist. Dies ist nach ungefähr vier Wochen Abhang der Fall, der das Fleisch saftig und zart werden lässt. Die Farbe lässt sich als ein intensives Dunkelrot mit hellweißem Fett beschreiben.

Das Fleisch von jungen Kühen oder Ochsen ist besonders genüsslich. Zum Grillen ist das Fleischstück idealerweise 2,5 bis vier Zentimeter dick.

Tipp #3: Der gesundheitliche Aspekt

Schweinefleisch ist inzwischen durch viele Studien als Homotoxin kategorisiert worden. Es kann sich giftig im menschlichen Körper auswirken, da es Abwehrerscheinungen hervorruft, welche als Krankheiten verschiedenster Art auftreten ².

Rinderfleisch enthält dagegen eine hohe Konzentration an Zink und Eisen ³ und sollte deshalb in jedem Fall vorgezogen werden.

Tipp #4: Die Art des Abhangs beeinflusst den Geschmack

Fleisch kann man Dry-Aged oder Wet-Aged kaufen. Wie der Name andeutet, ist Wet-Age eine Nassreifung, in der das Fleisch zwei bis drei Wochen in seinem eigenen Saft und der sich im Beutel bildenden Milchsäure liegt.

Dadurch kann das Fleisch einen metallischen Geschmack annehmen. Beim Dry-Aging hängt das Fleisch drei bis vier Wochen an der trockenen Luft ab. Durch die Wasserreduzierung beim Trocknen bekommt es einen nussig-buttrigen, ursprünglichen Geschmack verliehen, der sich mit der Länge des Abhangs intensiviert.

Tipp #5: Genügsame Fleischsorten…

Natürlich weiß der Grillmeister, dass sich grundsätzlich jede Art von Fleisch köstlich grillen lässt. Aber man muss ja nicht gleich in der Champions League beginnen.

Für Anfänger eignen sich am besten Strip-Lion-Steaks aus dem Mittelrücken oder Rib-Eye Steaks aus der Hochrippe, da sie nur kurz angebraten werden müssen. Mit einer dünnen Fettschicht umgeben sind sie im Kern mager und sollten zwei bis drei Zentimeter dick sein.

Auch feinfaseriges Fleisch aus Hüfte, Kotelett, Filet oder Roastbeef ist perfekt für den Einstieg.

Tipp #6: … und die mit Kniff

Die vier bis acht Zentimeter dicken Rinderfilets, Tomahawk-, T-Bone- und Porterhouse-Steaks sind mit unterschiedlichen Fettschichten durchsetzt oder aber sehr mager, was bedeutet, dass sie Gefahr laufen, schnell auszutrocknen.

Sie zu grillen erfordert bereits mehr Geschick. Auch Wild verlangt etwas mehr Aufmerksamkeit, da es sich um mageres Fleisch handelt.

Trauen Sie sich das Grillen von Wild noch nicht ganz zu, können Sie es mit Speck umwickeln oder spicken, um ihm mehr Feuchtigkeit zu verleihen.

Ein gelungenes Grillerlebnis

Mit diesen kleinen Ratschlägen sollte das nächste Barbecue ein absoluter Erfolg werden. Noch mehr Informationen rund um die verschiedenen Grillfleischsorten und deren Zubereitung können Sie hier finden: http://www.bonappetit.com/entertaining-style/article/grilling-meat-for-a-crowd

 

Quelle

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